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10.000. Kunde der Vor-Ort-Energieberatung: Erfolgsmodell ist Motor für Investitionen

V.l.: NRW Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Energieberater Heinz-Eberhard Stapelmann und NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller

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V.l.: NRW Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Energieberater Heinz-Eberhard Stapelmann und NRW- Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller

Eine wärmende Hülle für die Außenwand, der Einbau neuer Fenster, mehr Dämmstoff unter Dach und Kellerdecke und der Anschluss an ein Fernwärme-Heizsystem - setzt der 10.000ste Kunde der Vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW diese Sanierungsempfehlungen um, kann der Energieverbrauch des 5-Familienhauses um mehr als die Hälfte reduziert werden. Beim Ortstermin im Duisburger Dellviertel überzeugten sich NRWs Wirtschaftsministerin Christa Thoben und NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller, dass die Beratung beim Verbraucher zu Hause ein Erfolgsmodell ist. "Die in den nunmehr 10.000 Beratungen vorgeschlagenen Maßnahmen lösen erfahrungsgemäß Investitionen von durchschnittlich 18.000 Euro pro Objekt aus. Über den Daumen sparen die erfolgreich beratenen Hausbesitzer dadurch 800 Euro an Energiekosten jährlich ein", zieht NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller eine erfolgreiche Halbzeitbilanz des durch das Wirtschaftsministerium des Landes sowie mit EU-Mitteln geförderten Projekts in derzeit 16 Städten und Kreisen. "Die Vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW ist ein wichtiger Baustein unserer Kampagne `Mein Haus spart`", sagte Ministerin Christa Thoben. "Mit diesem Beratungsangebot werden Investitionen in Höhe von 188 Mio. Euro ausgelöst. Dadurch sichern wir die Beschäftigung von über 2.300 Arbeitsplätzen im Baunebengewerbe und erreichen es, die CO2- Emissionen bei privaten Wohngebäuden um bis zu 80.000 Tonnen pro Jahr zu verringern", so die Ministerin.

NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller, NRW Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Energieberater Heinz-Eberhard Stapelmann gehen den energetischen Schwachstellen auf die Spur

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NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller, NRW Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Energieberater Heinz-Eberhard Stapelmann gehen den energetischen Schwachstellen auf die Spur

Nahezu landesweit kann die Verbraucherzentrale NRW seit 2008 - im Rahmen der Kampagne "Mein Haus spart" des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums - dank Projektförderung mit einem erweiterten Beratungsprogramm aufwarten: Wichtigstes Kernstück ist dabei die Beratung beim Ratsuchenden zu Hause. Beim Ortstermin wird das Wohngebäude auf Herz und Nieren auf energetische Schwachstellen abgeklopft. So wird der wärmetechnische Standard der Gebäudehülle gecheckt, Heizkessel und Kaminanlage werden unter die Lupe genommen und Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energie ausgelotet. Sanierungswillige erhalten Informationen über voraussichtliche Kosten der vorgeschlagenen Maßnahmen, über Förderkonditionen und zu erzielende Einsparungen. Beim 10.000sten Kunden wurde nun Halbzeitbilanz des bis Ende 2011 dauernden Projekts gezogen: In der Dellstraße in Duisburg gingen Ministerin Christa Thoben und NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller gemeinsam mit Energieberater Heinz-Eberhard Stapelmann den energetischen Schwachstellen des 1900 gebauten Gebäudes auf die Spur. "Statt Nachtspeicherheizungen und Warmwasserbereitung durch elektrische Durchlauferhitzer ist der Anschluss an das Fernwärme-Heizsystem angeraten", diagnostizierte der Energiefachmann, "durch Dämmung an Dachschrägen und Kellerdecke können Energieverluste des Gebäudes pro Quadratmeter zwischen 50 und 65 Prozent verringert werden. Und auch der Austausch der Holzfenster mit Einfachverglasung ist eine Maßnahme mit spürbarem Spareffekt." Entschließt sich der Eigentümer, die vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen umzusetzen, kann er künftig mehr als die Hälfte der bisherigen Energiekosten sparen.

"Die Zeit für Sanierungsmaßnahmen war noch nie so günstig wie jetzt, da ergänzend zu dem umfangreichen Beratungsangebot des Landes äußerst attraktive Förderkonditionen bei der KfW bestehen", betonte Ministerin Thoben.

"Rund 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs geht auf das Konto der privaten Haushalte: Heizung, Warmwasserbereitung, Beleuchtung und Elektrogeräte sind hier wahre Energiefresser. Bis zu 70 Prozent des Verbrauchs lassen sich durch entsprechende Modernisierungsmaßnahmen einsparen", erläuterte NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller das Sparpotenzial, das vor allem in älteren Gebäuden schlummert. "Mit rund 21.000 geplanten Beratungen bis Ende 2011 kann die Vor-Ort-Energieberatung einen wichtigen Beitrag für eine Sanierungsoffensive des Landes NRW leisten", steckt der Vorstand ein ehrgeiziges Ziel, "der Run auf das Angebot zeigt zudem, dass unsere anbieterunabhängige Energieberatung bei Ratsuchenden großes Vertrauen genießt und dort ausgesprochene Empfehlungen auch umgesetzt werden."

Auch der Hausbesitzer in der Dellstraße will damit nicht länger warten: Schritt für Schritt sollen den Vorschlägen nun Taten folgen. Übrigens: Der 10.000ste Kunde der Vor-Ort-Energieberatung wurde nicht nur mit einem Blumenstrauß beglückwünscht, sondern freute sich auch über drei Gutscheine für eine Beratung - die er nun an Freunde oder Nachbarn weitergeben kann.

Die eineinhalbstündige Beratung beim Ratsuchenden zu Hause kostet 60 Euro. Darin enthalten ist ein detaillierter schriftlicher Bericht mit individuellen Empfehlungen für die energetische Modernisierung - als erste fachliche Unterstützung zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen sowie als Grundlage für Gespräche mit Planern und Handwerkern. Terminvereinbarung entweder telefonisch unter der Rufnummer 0180 111 5 999 (3,9 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise variieren), im Internet unter www.sparnachbar.de oder in jeder Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW.

Weitere Informationen zur Gebäudesanierung und zu günstigen Finanzierungsmöglichkeiten durch KfW-Kredite gibt es unter www.mein-haus-spart.de.

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